Immelborn, 21.09.2013, von Matthias Hoffmann

Gemeinsame Übung des Katastrophenschutzzuges 1 des Wartburgkreises und des THWs

Deichverteidigung im FTZ Immelborn

Blau zu Gast bei Rot, so könnte man die erste gemeinsame Ausbildung zwischen der Feuerwehr und des THWs im FTZ (Feuerwehrtechnisches Zentrum) in Immelborn kurz beschreiben. Es steckt allerdings viel mehr dahinter, nämlich der Startschuss für eine erfolgreiche Kooperation im Bereich Ausbildung und Zusammenarbeit der freiwilligen Helfer.

Im Hochwasser 2013 sah man wieder wie wichtig und auch erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Hilfskräften sein kann. Ein wichtiger Punkt dabei ist das Wissen um die Fähigkeiten des anderen. Also trafen sich der Katastrophenschutzzug 1 des Wartburgkreises (FF Seebach, FF Treffurt sowie FF Bad Salzungen) und das THW OV: Eisenach gemeinsam im FTZ Immelborn. Der Tag stand ganz im Zeichen des Sandsacks. Unser Zugführer und unsere Gruppenführerin fungierten hierbei als Ausbilder in der Deichverteidigung.

Und so sah der Tag in Zahlen und Fakten aus: Insgesamt waren fast 50 Einsatzkräfte an der Übung, die in drei Stationen betrieben wurde, beteiligt. 30 EK stellte der Katastrophenschutzzug 1, 6 EK stellte die Bootsgruppe UE (Unterstützungseinheit) Wartburgkreis und 10 EK stellte das THW. Weiterhin waren an dieser Ausbildung über 1.000 Sandsäcke und ca. 20 Tonnen Sand beteiligt.

Die Themenkomplexe, welche vorab theoretisch in einem der Schulungsräume besprochen wurden, waren die Deicherhöhung, die Deichfusssicherung (Auflast), das Errichten einer Quellkade, der Transport der gefüllten Sandsäcke mittels Menschenkette sowie das sichere Beladen und der sichere Transport mittels Boot.

Anschließend galt es die Sandsäcke durch den Einsatz verschiedener Techniken zu füllen. Mit Hilfe dieser Sandsäcke wurden die vorab theoretisch besprochenen Themenkomplexe in die Praxis umgesetzt.

Die nötige Stärkung erhielten die Kameraden und Kameradinnen durch die obligatorische Erbsensuppe mit Bockwurst. Am späten Nachmittag waren alle Fahrzeuge dann wieder in der Unterkunft und einsatzbereit.


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