Seebach, 01.11.2013, von Matthias Hoffmann

Katastrophenschutzübung in Seebach

Feuerwehr, DRK und THW probten den Ernstfall

Am gestrigen Freitagabend wurde in der Seebacher Hauptstraße Großalarm ausgerufen. Grund dafür war eine Katastrophenschutzübung, an der über 125 Einsatzkräfte bestehend aus Feuerwehr, DRK und THW teilnahmen.

 

Das Szenario, das die ersten Kameraden der Feuerwehr Seebach vorfanden, sah wie folgt aus. Ein Bus stand quer auf der Fahrbahn, in ihm lagen verletzte Kinder. Vor dem Bus befand sich ein verunfallter PKW, dessen Fahrer eingeklemmt war. Wenige Meter dahinter befand sich ein verunglückter LKW, aus dessen Transporttank Säure auslief. Alles in allem eine Situation wie sich durchaus auf unseren stark befahren Straßen ereignen kann.

 

Aufgrund der Größe der Schadenslage und des Gefahrenpotenzials, was von dem auslaufenden Gefahrgut ausging, wurden durch die Leitstelle Wartburgkreis & Gotha, nach Rücksprache mit dem ersten Einheitsführer vor Ort zusätzlich folgende Einheiten aktiviert:


- Feuerwehr Ruhla
- Feuerwehr Wutha
- Feuerwehr Farnroda
- Feuerwehr Schmerbach

- Führungskraftwagen (FüKW) des Wartburgkreises (Schweina)
- Teileinheit des Gefahrgutzuges des Wartburgkreises

  (Barchfeld und Bad Salzungen)

- Sanitäts- und Betreuungszug des DRK Kreisverband Eisenach
- Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

- Kreisbrandmeister

- THW Eisenach

 

Da bei der Alarmierung noch nicht der volle Umfang der Schadenslage erkennbar war, rückten wir zusätzlich zur Bergungsgruppe B1 mit unserem UNIMOG nebst Anbaugerät sowie Ladekran und der 200 kVA Netzersatzanlage (NEA) aus.

 

Der gesamte Einsatz dauert von ca. 17:30 bis ca. 20:00 Uhr. Folgende Einheiten des Ortsverbandes Eisenach waren vor Ort: der MTW des Zugtrupps, der GKW 1, die FGr E sowie der UNIMOG. Die Gesamtstärke war: 1/4/12/17.


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